Daten und Fakten

Die "Adventgemeinde Aalen" ist die Ortsgemeinde, der Freikirche in Deutschland und gehört zu der weltweiten Kirche der "Siebenten-Tags-Adventisten".

 

Mit 16 Gliedern wurde die Gemeinde 1993 gegründet. Als Versammlungsort war das Wohnzimmer des alten Hauses in der Brunnenstraße 3. Heute zählt die Gemeinde 62 Glieder einschließlich Kinder.

Die Siebenten-Tags-Adventisten: Was glauben sie?

Siebenten-Tags-Adventisten teilen mit allen Christen den Glauben an Jesus Christus. Er ist die Mitte ihres Lebens. Und sie glauben, dass es wichtig ist, das Evangelium, die Nachricht von der Errettung, allen Menschen zu bringen.

Jesus Christus

ist unser Herr und Erlöser. Mitte unseres Glaubens und Lebens ist nicht ein Buch oder ein System von Lehren, sondern der gegenwärtige, lebendige Jesus Christus. Er lebt von Ewigkeit her gemeinsam mit Gott, dem Vater. Um uns zu retten, wurde er Mensch. Er lebte unter uns, starb am Kreuz, stand am dritten Tag von den Toten auf und kehrte in die himmlische Welt zurück. Dort wirkt er als Fürsprecher und Anwalt der Menschen. So errettete er uns und versöhnte uns ein für allemal mit Gott (Johannes 3, 16. 17).

Die Zukunft

dieser Welt liegt in seiner Hand. Jesus Christus selbst und jene, die von ihm zeugten, haben immer wieder betont, dass er wiederkommen werde. Sie sagten bestimmte Zeichen voraus, die auf das Ende der Welt weisen (Matthäus 24; 2. Timotheus 3,1-5). Diese Voraussagen erfüllen sich vor unseren Augen. Dabei betonen Adventisten nicht das Weltende, sondern den wiederkommenden Jesus Christus; nicht das Ende, sondern die Vollendung; nicht die Angst, sondern die Hoffnung. Wir glauben dem Zeugnis des Neuen Testaments, dass Jesus Christus persönlich, sichtbar und für alle Menschen gleichzeitig wiederkommen wird. Wir wissen nicht, wann das sein wird, wir glauben aber, dass es bald ist (Offenbarung 1, 7; 1. Thessalonicher 4, 16f).

Die Auferstehung

ist mit der Wiederkunft von Jesus Christus aufs Engste verbunden. Wenn er kommt, wird nicht nur die Welt vollendet; sondern auch wer an ihn glaubt, wird in der Auferstehung neu geschaffen. Damit ist Gottes Absicht verwirklicht: Neue Menschen sollen auf einer neuen Erde leben (Johannes 5, 28. 29).

Die Bibel

enthält alles Wissenswerte über Jesus Christus und die Erlösung. Schon das Alte Testament sagt sein Kommen voraus; das Neue Testament zeugt von dem, was er gesagt und getan hat. In der Bibel erfahren wir, wer Jesus Christus wirklich ist. So ist sie die einzige Grundlage für den Glauben und das Leben (2. Petrus 1, 21)

Die Taufe

steht am Beginn eines neuen Lebens mit Christus. Zunächst wird jemand über den Inhalt des Glaubens unterrichtet; er erkennt, dass er Jesus Christus braucht; er wird sich Jesus zuwenden, der sein Leben ändert. Schließlich bekennt der Mensch seine Entscheidung für ihn in der Taufe. Sie hat eine tiefe Bedeutung: Wie Jesus Christus starb und am dritten Tag auferstand, so wird ein Mensch beim Untertauchen ins Wasser begraben und er aufersteht zu einem neuen Leben mit Jesus Christus (Römer 6, 3-7). Deshalb werden nach dem Zeugnis des Neuen Testaments Menschen durch Untertauchen getauft, wenn sie Jesus Christus erkennen, sein Wort annehmen und an ihn glauben.

Die Zehn Gebote

sind von Jesus in der Bergpredigt erklärt und vertieft. Das Halten der Gebote kann uns nicht erretten. Aber wer Jesus Christus nachfolgt, wer als Christ leben will, für den sind sie ewige, unabänderliche Maßstäbe seines Handelns; sie sagen uns, was recht und unrecht ist. Die Kraft aber, das Böse zu lassen und das Gute zu tun, gibt uns Gott durch Christus und durch den Heiligen Geist (l. Johannes 5,2-4).

Der siebente Tag

ist der Ruhetag (hebräisch: Sabbat). Wir leben heute in einer Welt der Hektik, der Ruhelosigkeit, der kräftezehrenden Leistung. Gott hat von Anfang an für uns Menschen an jedem 7. Tag einen Ruhepunkt gesetzt, an dem wir nicht arbeiten sollen, den Sabbat. Gott schenkte und verordnete uns einen Tag, an dem wir zur Ruhe kommen, Einkehr halten bei uns selbst, an dem wir Gott begegnen und an dem wir auch Zeit haben für unsere Mitmenschen. Indem wir den von Gott gesegneten siebenten Tag, den Samstag, feiern, anerkennen wir Gott als Schöpfer (l. Mose 2, 1-3; 2. Mose 20, 8-1 1) und folgen dem Beispiel, das Jesus und die Apostel selbst gegeben haben (Lukas 4, 16; Matthäus 24, 20; Apostelgeschichte 18, 4. 11).

GOTTES ANTWORT auf die Veränderung der 10 Gebote

"Zeit ist´s zu handeln, Herr, sie haben dein Gesetz gebrochen." Psalm 119, 126 (nach Menge)
Er wird den Höchsten lästern und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern. Daniel 7, 25
Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund. Jesaja 24, 5
Ich will meinen Bund nicht entheiligen und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist. Psalm 89, 35
Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Matthäus 5, 18
Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Matthäus 7, 21
Und als der HERR mit Mose zu Ende geredet hatte auf dem Berge Sinai, gab er ihm die beiden Tafeln des Gesetzes; die waren aus Stein und beschrieben von dem Finger Gottes. 2.Mose 31, 18

Die Siebenten-Tags-Adventisten: Wie leben sie?

Christliches Leben

umfasst den ganzen Menschen und alle Bereiche des Daseins. Deshalb betonen Siebenten-Tags-Adventisten eine Lebensführung, die sich an der Bibel orientiert.

Wir freuen uns über das Leben, das Gott uns schenkt. Wir leben weder asketisch noch ausschweifend. Wir glauben, dass wir eine Verantwortung haben für uns selbst und andere. So meiden wir zum Beispiel alle Rausch- und Genussgifte. Wir setzen uns auch dafür ein, Menschen von Alkohol, Nikotin und anderen zerstörenden Bindungen zu befreien. Denn Christus hat uns nicht erlöst, damit wir wieder unfrei werden.

Adventisten sind freigebig. Wir hoffen nicht nur auf eine neue Erde, wir kennen auch unsere

gesellschaftliche Verantwortung

heute. Wir glauben, dass ein Christ nicht mit Gewalt die unguten Verhältnisse ändern und eine friedliche Welt schaffen kann. Unglück und Leid soll er bekämpfen durch die Kraft der Liebe. Dazu dient ein gut entwickeltes Wohlfahrtswerk, das soziale Hilfe leistet, ebenso wie ein weltweiter Katastrophen- und Entwicklungshilfsdienst (ADRA).

Alle sozialen Bemühungen bleiben letztlich ohne Erfolg, wenn die Menschen selbstsüchtig sind. Darum bemühen wir uns in eigenen Schulen um eine

ganzheitliche Erziehung

für Kinder und Jugendliche, um sie für ein christliches Leben vorzubereiten. Wir glauben, dass sich junge Menschen ganzheitlich entwickeln sollen, damit sich alle Kräfte und Fähigkeiten harmonisch entfalten können, die körperlichen, seelischen, sozialen, geistigen und geistlichen.

Wie Jesus Christus sich besonders der Kranken annahm, so sehen auch wir die Hilfe für kranke und leidende Menschen als wesentlich an. Das ärztliche Bildungs- und Missionswerk der Siebenten-Tags-Adventisten auf der ganzen Welt ist Ausdruck dieser Verantwortung. Überhaupt glauben wir: Heilung und Heil sind eng verbunden.

 
DIE 10 GEBOTE - EIN VERGLEICH DER ZU DENKEN GIBT

Katechismus derkatholischen Kirche

Die zehn Gebote Gottes Evangelischer Katechismus
Oldenburg Benno Paulusverlag Veritas, 1993; ISBN 3-486-55999-0 (br.); S. 528-529, (528-639) nach der Heiligen Schrift (2.Mose 20, 1-17); Lutherbibel Standardausgabe, 1985 Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart; ISBN 3-438-01561-7 Herausgegeben von der evangelischen Kirche im Rheinland 1962
1.Gebot: Du sollst an einen Gott glauben. 1.Gebot: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 1.Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott; du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2.Gebot: Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren. 2.Gebot: Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erwist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. 2.Gebot: Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis von Gott machen, um ihn damit zu verehren.
3.Gebot: Du sollst den Tag des Herrn heiligen. 3.Gebot: Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. 3.Gebot: Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.
4.Gebot: Du sollst Vater und Mutter ehren, damit du lange lebest und es dir wohlergehe auf Erden. 4.Gebot: Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn. 4.Gebot: Du sollst den Feiertag heiligen.
5.Gebot: Du sollst nicht töten. 5.Gebot: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird. 5.Gebot: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
6.Gebot: Du sollst nicht Unkeuschheit treiben. 6.Gebot: Du sollst nicht töten. 6.Gebot: Du sollst nicht töten.
7.Gebot: Du sollst nicht stehlen. 7.Gebot: Du sollst nicht ehebrechen. 7.Gebot: Du sollst nicht ehebrechen.
8.Gebot: Du sollst kein falsches Zeugnis geben. 8.Gebot: Du sollst nicht stehlen. 8.Gebot: Du sollst nicht stehlen.
9.Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau. 9.Gebot: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. 9.Gebot: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
10.Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut. 10.Gebot: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat. 10.Gebot: Du sollst nicht begehren, was deinem Nächsten gehört.

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